"Die Deutsche UNESCO-Kommission hat SchulBaustelle Klima als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln".
SchulBaustelle Klima ermöglicht Schülerinnen und Schülern, überfachliche und fachliche Kompetenzen in den Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales zu erwerben.
Konkret findet Kompetenzerwerb in drei Phasen bzw. Aspekten statt: Erkennen, Bewerten, Handeln.
Nicht allein etwas zu wissen, sondern motiviertes, fundiertes und zielgerichtetes Handeln zeichnet kompetente Schüler aus.
Im Rahmen der Projektarbeiten und des Unterrichts beschaffen sich die Schüler und Schülerinnen beispielsweise Informationen über die Baumaßnahmen an ihren Schulen.
Sie können
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich und haben grundlegende Kenntnisse über Energiegewinnung, CO2-Emissionen, Klimawandel, Bau- und Schadstoffe und deren Zusammenhang mit Bautätigkeiten und Gebäuden.
Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene planerische und ausführende Berufe und deren Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten für ein umweltverträgliches und sozial verantwortliches Bauen kennen.
Die Projekt- und Unterrichtsarbeit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen Bezug der Baumaßnahmen zu den Themen Umweltschutz, Energieeinsatz und -effizienz und Nachhaltigkeiten herzustellen und die Baumaßnahmen an diesen Kriterien zu bewerten sowie Alternativen zu beurteilen.
Die Schülerinnen und Schüler können ökologische und ökonomische Gesamtzusammenhänge besser erkennen und ihr eigenes Verhalten in Relation mit anderen Maßnahmen verstehen, beurteilen und ändern.
Die Projektbeteiligten entwickeln eine eigene - im Idealfall an nachhaltiger Entwicklung orientierte - Haltung und vertreten diese, z.B. auf Informationsveranstaltungen in der Schulöffentlichkeit und gegenüber Schulträgern. Sie verhalten sich in ihren Schulen umwelt- und ressourcenschonend und transferieren ihre Erkenntnisse auch in ihr persönliches Umfeld. Sie übernehmen Verantwortung als Multiplikatoren und "Bauexperten" ihrer Schulen und entwickeln Ideen für einen Wissens- und Handlungstransfer.
Die Auseinandersetzung mit den Berufen am Bau fördert ihre Berufswahl- und Berufsfindungskompetenz.